Häufig gestellte Fragen zum Studium in Wien

Studium in Wien

Für Studierende, die in Ungarn leben, haben wir hier Informationen zusammengestellt, die ihnen helfen sollen, nach Wien zu ziehen und sich ein umfassendes Bild davon zu machen, wie es ist, hier zu studieren.

Wenn du dich für den genauen Prozess interessierst, dann empfehlen wir die Seite über die Erste Schritte zu lesen.

Häufig gestellte Fragen zum Studium in Wien

Allgemein über die Universitäten

In Wien hat man bei der Wahl Ihrer Hochschule zwei Möglichkeiten: man kann sich an einer Universität oder einer Fachhochschule bewerben. Universitäten haben eine große Studierendenzahl (bis zu mehrere Tausend pro Studiengang), die Ausbildung ist theorieorientiert, Sie gestalten Ihren Stundenplan selbst, und die Studiengebühren betragen 24,70 € pro Semester. Fachhochschulen hingegen nehmen nur eine begrenzte Anzahl von Studierenden auf (maximal 30–40), die Ausbildung ist praxisorientierter, die Studenten erhalten einen vorgegebenen Stundenplan, und die Struktur ähnelt daher einem Gymnasium. Die Studiengebühren an Fachhochschulen betragen 363,36 pro Semester und man kann aus einer größeren Auswahl an Studiengängen wählen.

STEOP ist die erste Phase des Bachelorstudiums. Sie umfasst in der Regel 3–5 Fächer und mindestens 15 ECTS-Punkte. Ziel ist es, in wenigen Modulen die Grundlagen des jeweiligen Studienfachs zu vermitteln. Wichtig: Es wird empfohlen, die Prüfung für die STEOP-Fächer so früh wie möglich abzulegen, da die Teilnahme an Prüfungen in anderen Fächern ohne diese nicht möglich ist.

Bei Nichtbestehen der Prüfung besteht die Möglichkeit von drei weiteren Wiederholungsversuchen. Sollte jedoch auch der vierte Versuch mit einer negativen Note enden, wird das Programm abgebrochen. In diesem Fall kann man sich nach einem anderen Studiengang oder einer anderen Universität mit demselben Programm umsehen. Es empfiehlt sich daher, frühzeitig mit der Vorbereitung auf diese anspruchsvolleren Prüfungen zu beginnen. Die zum STEOP gehörenden Fächer sind im Studienplan aufgeführt.

Gemäß dem Universitätsgesetz muss man in einem akademischen Jahr mindestens 16 ECTS-Punkte erwerben, und zwar vom Anfang Oktober bis zum 30. September des Folgejahres. Studierende, die mehrere Hauptfächer belegen, müssen diese Mindestanforderung für jedes Hauptfach erfüllen. (Also nicht pro Person, sondern pro Hauptfach!) Das Gesetz trat im Wintersemester 2021 in Kraft.

STEOP gibt es an fast jeder Universität, es gibt jedoch Ausnahmen: Die medizinischen (Medizinische Universität Wien) und Veterinärmedizinischen Universitäten (Veterinärmedizinische Universität Wien) haben eine solche Phase nicht.

Aktuell fallen für Studierende aus EU-Mitgliedstaaten keine Gebühren an; das Hochschulstudium ist kostenlos, es wird lediglich eine Gebühr von 24,70 € pro Semester erhoben. Diese sogenannte ÖH-Gebühr (Österreichischer Hochschülerschaftsbeitrag) wird von der Studierendenvertretung eingenommen und dient der Unterstützung des studentischen Lebens.

Bei der Bewerbung für einen Bachelorstudiengang werden zwei Kulanzsemester gewährt. Die Studiengebühren betragen somit 363,36 € zuzüglich 24,70 € pro Semester (während dieser Zeit fallen lediglich 24,70 € pro Semester an). Eine Studienverzögerung ist also nur für zwei Semester möglich; nach Ablauf der Kulanzsemester steigen die Kosten.

Im Masterstudiengang sind auch 2 Toleranzsemester zulässig, nach denen die Ausbildung, ähnlich wie im grundständigen Studiengang, gebührenpflichtig wird.

Hochschule (FH): Mit wenigen Ausnahmen sind Studiengebühren an allen Hochschulen obligatorisch und betragen wie an Universitäten 363,36 € pro Semester. Eine Ausnahme bilden private Universitäten, deren Gebühren monatlich bis zu 363,36 € betragen können.

Neben den beliebten Studienfächern Jura, Wirtschaftswissenschaften und Pädagogik kann man in Wien nahezu alles studieren, wie die Vielfalt der Universitäten beweist. Ob Kunst, Gesundheitswissenschaften, Sprachwissenschaften oder ein anderes Fachgebiet – hier findet jeder den passenden Studiengang.

Wenn man noch nicht genau weißt, wofür einer sich interessierg, findet man alle verfügbaren Schulungskurse unter dem unten stehenden Link. Alternativ kann man nach Region, Institution, Ausbildungsniveau und vielem mehr filtern. 

https://www.studium.at/

Viele Menschen absolvieren ihr Studium über sogenannte Fernstudiengänge. Diese werden in Österreich hauptsächlich von Fachhochschulen angeboten. Viele davon sind private Hochschulen. Auf diesem Weg ist es auch möglich, einen Bachelor- oder Masterabschluss zu erwerben.

Zum Beispiel eine solche Fachhochschule:                                               

IU Fernstudium

AKAD University

Hochschule Fresenius onlineplus

Die Leistungsbewertung erfolgt in Form von Hausaufgaben, Kontrollfragen, umfangreichen schriftlichen Arbeiten und mündlichen Prüfungen und endet natürlich mit dem Verfassen der Abschlussarbeit.

Alles, was man über die Korrespondenzabteilung wissen müsste: https://www.studieren.at/fernstudium/#wie

Hier findet man die Liste der Kurse, die im Fernstudium angeboten werden: https://www.studium.at/studieren?studienart=fernstudium

Ein akademisches Jahr ist in zwei Semester unterteilt:

  • Wintersemester: vom Anfang des Oktobers bis Ende Jänner
  • Sommersemester: vom Anfang März bis Ende Juni

Ferien:

Zu Beginn jedes Semesters veröffentlichen die Hochschulen den aktuellen Semesterplan, der neben kirchlichen und nationalen Feiertagen auch längere Semesterferien enthält. Längere Semesterferien gibt es im Sommer/Frühherbst (Juli, August, September) und im Winter (den gesamten Februar). 

Achtung! Die Sommer- und Winterferien sind vorlesungsfreie Zeiten, was bedeutet, dass Prüfungen weiterhin abgelegt und Aufgaben fristgerecht eingereicht werden können!

Der Schwierigkeitsgrad des Studiums hängt vom Studienfach und den individuellen Fähigkeiten ab. Die STEOP-Phase ist für viele eine Herausforderung. Erfahrungsgemäß kann es bis zu zwei Semester dauern, bis man sich an die Fremdsprache gewöhnt hat. Dies hängt jedoch auch vom Schwierigkeitsgrad der gewählten Sprache sowie den Vorkenntnissen in Sprache und Fachgebiet ab. Man braucht sicherlich viel Fleiß und Geduld, aber verzweifel nicht, wenn man anfangs nicht das erwartete Niveau erreichen kann – das ist völlig normal!

Die Prüfungstermine hängen auch vom jeweiligen Studiengang und der Universität ab. Anders als in Ungarn gibt es in vielen Studiengängen keine festgelegte ein- bis zweiwöchige Prüfungsphase am Ende jedes Semesters, sondern Prüfungen können während des Semesters abgelegt werden. 

Während der Vorlesung geben die Professoren stets vier Prüfungstermine im Voraus bekannt, und jeder kann selbst entscheiden, wann er die Prüfung in dem jeweiligen Fach ablegen möchte. Wer einmal durchfällt, kann die Prüfung beim nächsten Mal wiederholen. Aber Vorsicht: Sollte man auch hier ein viertes Mal durchfallen, wird man – ähnlich wie im STEOPs-Verfahren – bezüglich des Studiengangs beraten. 

Bei Übung muss man nicht immer eine Prüfung schreiben, oft muss man einen Vortrag halten, vielleicht einen Aufsatz schreiben und sich auf jede Unterrichtsstunde vorbereiten.

Als im Ausland studierender Student hast du auch in Ungarn Anspruch auf einen Studentenausweis. Du erhältst diesen jedoch nicht automatisch, sondern musst einen Antrag stellen.

Um deinen österreichischen Studentenausweis „anzuerkennen“, benötigst du das NEK-Antragsformular, das du persönlich beim Bildungsamt anfordern kannst. Dafür sind ein Personalausweis und eine Adressekarte erforderlich. Falls kein Foto von dir, das nicht älter als ein Jahr ist, im System vorhanden ist, wird vor Ort ein Ausweisfoto gemacht. 

Die weiteren Schritte können auch online über den "Ügyfélkapu+" erledigt werden. Du kannst den Antrag sowohl online als auch persönlich einreichen. Dafür benötigst du das NEK-Datenblatt und ein Dokument, das deinen Studentenstatus bestätigt (dieses muss jedes Semester neu heruntergeladen werden und ist im System der Universität verfügbar) 

Der erhaltene Studentenausweis muss alle sechs Monate mit einem neuen Aufkleber versehen werden, damit er gültig bleibt, daher muss er immer erneuert werden. Dazu benötigst du das aktuelle Dokument, das deinen Studentenstatus für das laufende Semester bestätigt.

Weitere Informationen: https://www.oktatas.hu/felsooktatas/diakigazolvany/kulfoldon_tanulok_diakigazolvanya

Außerdem besteht die Möglichkeit, einen internationalen (ISIC) Studentenausweis zu beantragen, der jedoch beispielsweise für ein Ungarn Pass in Ungarn nicht akzeptiert wird, aber bei Auslandsreisen nützlich sein kann. Wenn ihr ein Studentenkonto bei der Erste Bank habt, funktioniert die Bankkarte automatisch auch als ISIC-Karte.

Zulassungsverfahren

Wichtig zu beachten ist, dass man sich im Frühjahr für die Zulassungsprogramme bewerben müsste, auch wenn der Bewerbungszeitraum bis zum Herbst dauert.

WU: es gibt, aber hängt von der Anzahl der Bewerber*innen an, danach kommt STEOP

Uni Wien: An diesen Kursen gibt es Aufnahmeprüfung: https://studieren.univie.ac.at/studien-mit-aufnahme-eignungsverfahren/

MedUni Wien: für das Medizinstudium gibt es einen Aufnahmetest (MedAT-Test), der über die Zulassung entscheidet. Die Anmeldegebühr beträgt 110 Euro.

TU Wien: Es gibt auch ein Zulassungsverfahren für die folgenden Studiengänge: Informatik, Bau- und Innenarchitektur, aber ähnlich wie bei WU hängt es auch hier von der Anzahl der Bewerber ab. 

BOKU: Ein für den Beruf geeigneter Schulabschluss ist erforderlich.

WU: Vom 1. März bis Mitte Mai ist es notwendig, an der Webseite der WU anzumelden, deine Daten eingeben und die Anmeldegebühr von 50 € entrichten (diese wird dir bei Zulassung als WU-Shop-Gutschein zurückerstattet). Nach Anmeldeschluss wird entschieden, ob ein Aufnahmetest erforderlich ist. Falls ja, müsstest du bis Ende Mai einen Online-Test absolvieren. Dieser hilft dir bei der Entscheidung, ob das jeweilige Programm für dich am besten geeignet ist, wird aber nicht bewertet. Die Universität informiert dich anschließend, ob Sie den schriftlichen Aufnahmetest ablegen müssen, der im Juni stattfindet. Die Testfragen sind über Ihr Online-Profil zugänglich.

Uni Wien: Voranmeldung – Online-Bewerbung an der Universitätwebseite u:space. Hier laden Sie bitte die für die Bewerbung erforderlichen Dokumente hoch (Personalausweis, Übersetzung des Schulabschlusszeugnisses und Nachweis über die Sprachprüfung). Hier finden Sie außerdem alle Informationen, die für die Zulassung notwendig sind. Eine Bewerbung ist auch möglich, wenn Sie nicht alle erforderlichen Dokumente bereits vorliegen haben. In diesem Fall geben Sie bitte an, wann Sie diese voraussichtlich erhalten werden. Die Zulassungsgebühr von 50 € ist bei der Bewerbung zu entrichten (sofern eine Zulassung für den gewünschten Studiengang erforderlich ist). Die eigentliche Einschreibung findet im September online statt. Die zuvor hochgeladenen Dokumente müssen im Rahmen eines Videoanrufs vorgelegt werden.

TU Wien: Als Student*in der EU von der Webseite der TU muss man das Antragsformular herunterladen und es zusammen mit einer übersetzten und beglaubigten Kopie Ihres Schulabschlusszeugnisses, einem Nachweis über Ihre Sprachprüfung und einer Kopie Ihres Personalausweises per Post an die Universität senden. Dies muss bis Mitte Juli erfolgen, da die Überprüfung der Dokumente bis zu drei Monate dauern kann. Bei erfolgreicher Bewerbung erhält man per Post eine Zulassungsbescheinigung. Erst danach kann man sich online an der Universität bewerben und sich persönlich einschreiben.

Med Uni Wien: Die Anmeldung zur medizinischen Aufnahmeprüfung (MedAT) ist vom 1. bis 31. März möglich. Die Anmeldegebühr beträgt 110 Euro und ist bis zum 31. März zu entrichten. Anmeldung und Zahlung erfolgen online, die Zahlung ist ausschließlich per Banküberweisung möglich.

Weitere Informationen: https://www.studymed.at/medat/medizin-eignungstest?gad_source=1&gclid=Cj0KCQiAwtu9BhC8ARIsAI9JHanMNoBMCBYlW8bSG_zcymqh9EEBXIILg7B1SMTZ5PR8EbzW3GqHzTUaAk9AEALw_wcB

Für die zahnmedizinische und die allgemeinmedizinische Ausbildung müssen Sie sich separat bewerben. 75 % der Studienplätze sind für Bewerber mit einem österreichischen Schulabschluss reserviert, 20 % für Bewerber aus EU-Mitgliedstaaten und die restlichen 5 % für Bewerber von außerhalb der EU. Daher ist die erforderliche Punktzahl für ausländische Bewerber etwas höher (es gibt viele deutsche Bewerber).

Die Aufnahmeprüfungen für Humanmedizin (med-at-h) und Zahnmedizin (med-at-z) erfordern eine gute Vorbereitung. Die einzelnen Aufgabentypen verlangen viel Übung, da die Bearbeitungszeit in der Prüfung sehr kurz ist. Die Prüfung dauert von 9:00 bis 16:00 Uhr und beinhaltet eine einstündige Mittagspause. Sie ist in zwei Teile gegliedert: Vormittags werden Aufgaben zu den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik, Physik und Leseverständnis bearbeitet, nachmittags folgen ein Intelligenztest (IQ) und ein Test zur emotionalen Intelligenz (EQ). 

Mehr über den Test und seine Struktur können Sie hier lesen: https://www.studymed.at/medat-h-ablauf

In Wien werden spezielle Prüfungsvorbereitungskurse angeboten, die allerdings recht teuer sind und bis zu 500 Euro pro Kurs kosten. Alternativ gibt es Vorbereitungsbücher, Online-Kurse und Apps, die bei der Vorbereitung helfen.

Mehr über den Test: https://www.medizinstudieren.at/der-aufnahmetest-medat/testinhalte/vorbereitungsunterlagen/erklaervideos-testteile-medat/

Sie dürfen den Test nur mit einer durchsichtigen Tasche betreten. Bitte bringen Sie Ihren Ausweis, Wasser, Verpflegung und einen Pullover mit (der Testraum ist klimatisiert). Andere Gegenstände sind nicht erlaubt, insbesondere kein Taschenrechner oder Stift. Ein Stift wird gestellt; die Benutzung eines Taschenrechners ist untersagt. 

Jede Aufgabe ist im Multiple-Choice-Format, d. h. Sie müssen die richtige(n) Antwort(en) aus den Optionen A, B, C, D und E auswählen. Bei manchen Aufgaben wird für eine falsche Antwort ein Punkt abgezogen. Um Betrug zu verhindern, werden die Aufgaben sehr streng kontrolliert, und die Verwendung von Taschenrechnern und anderen elektronischen Geräten ist nicht gestattet. 

Aufgabentypen: https://www.studymed.at/medat-punkte

Wer keine Oberstufe besucht oder nicht mindestens drei Jahre Biologie gelernt hat, muss im September eine Biologieprüfung ablegen (angeblich nicht schwer). Wer kein Latein gelernt hat, muss es im ersten Studienjahr belegen (eineinhalbstündige Vorlesung einmal wöchentlich) und am Ende des Jahres eine Lateinprüfung ablegen (tatsächlich müssen nur medizinische Fachbegriffe und grundlegende Grammatik gelernt werden). Gleichzeitig ist der ÖH-Beitrag zu entrichten, der derzeit 24,70 € pro Semester beträgt. Außerdem werden Sie einer kleinen Gruppe von ca. 10 Personen zugeteilt und erhalten Ihren Studierendenausweis.

Zum ersten Studienjahr: Das Studium beginnt im Oktober. In der Regel finden jeden Vormittag Vorlesungen statt (Teilnahme ist nicht verpflichtend), und nachmittags gibt es Kleingruppenseminare (zwei- bis dreimal pro Woche). Die erste richtige Prüfung findet Ende Juni statt und umfasst den gesamten Stoff des Studienjahres. Während des Semesters gibt es eine weitere Prüfung, die den jeweiligen Semesterstoff abdeckt. Hier ist jedoch nur die Anwesenheitspflicht gegeben, sodass man nicht durchfallen kann.

Sprachkenntnisse und -prüfung

Die Anforderungen an den Nachweis von Deutschkenntnissen variieren je nach staatlicher Universität. Beispielsweise kann man sich mit einem A2-Sprachnachweis für die Aufnahmeprüfung an der Universität Wien bewerben, muss aber nach erfolgreicher Zulassung seine Sprachkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen, um das Studienjahr beginnen zu können. Wichtig ist auch, dass die meisten Universitäten Sprachnachweise, die älter als drei Jahre sind, nicht akzeptieren. Eine Ausnahme bildet die WU (Wirtschaftsuniversität Wien), wo die Gültigkeit des Sprachnachweises auf zwei Jahre begrenzt ist. Es empfiehlt sich, die jeweiligen Institutionen zu informieren, welche Sprachnachweise akzeptiert werden. 

Die sprachlichen Voraussetzungen einiger großer staatlicher Universitäten finden Sie unter den folgenden Links:

Universität Wien:

 https://studieren.univie.ac.at/zulassung/deutschkenntnisse/deutschnachweise-c1/

Wirtschaftsuniversität Wien (WU):

 https://www.wu.ac.at/studium/bewerbung-und-zulassung/language?type=0%2C

Technisches Universität Wien (TU): 

https://www.tuwien.at/studium/zulassung/zulassung-mit-internationaler-vorbildung/deutschkenntnisse#:~:text=Deutsches%20Sprachdiplom%20der%20Kultusministerkonferenz%20DSD%20II%20%2D%20C1,auf%20dem%20Niveau%20C1%2F2

Medizinische Universität Wien:

 https://www.meduniwien.ac.at/web/studium-weiterbildung/anmeldung-zulassung/diplomstudien-human-und-zahnmedizin/zulassungsvoraussetzungen/deutschkenntnisse/

Englischsprachige Studiengänge sind an staatlichen Universitäten selten.

Eine Ausnahme ist die Wirtschaftsuniwersität Wien (WU): Business and Economics (Bachelor)

Die folgenden Einrichtungen sind keine staatlichen Universitäten, bieten aber Kurse in englischer Sprache an:

Lauder Business school: lbs.ac.at/

Webster university:  webster.ac.at/

FH Wiener Neustadt: fhwn.ac.at

Tomorrow University: Tomorrow University

Im Masterstudium steht eine wesentlich größere Auswahl an englischsprachigen Kursen zur Verfügung.

Das Sprachenzentrum der Universität Wien bietet vielfältige Möglichkeiten für Sprachlernende. Es gibt Kurse unterschiedlicher Dauer in 30 verschiedenen Sprachen, von A2 bis C2. 

Semesterkurs: 1 Semester

Intensivkurs: 1 Monat

Februarkurs: praktisch, wenn man sein Studium im Herbstsemester, im März, beginnen möchte

Sommerkurs

Trimesterkurs: 9 Wochen lang Kurs

Es gibt außerdem den Vorstudienlehrgang VWU, der Studierenden offensteht, die bereits zu einem Studiengang zugelassen sind, aber noch keine Sprachprüfung auf C1-Niveau abgelegt haben und daher nicht zum Studienbeginn zugelassen sind. Weitere Informationen zu diesem Kurs finden Sie unten.

Uni Wien: sprachenzentrum.univie.ac.at/

Deutschzentrum Wien: deutschzentrum-wien.de/

DeutschAkademie Wien: deutschakademie.com/

Zusätzlich zu den im vorherigen Punkt erwähnten Sprachkursen gibt es auch spezielle universitäre Vorbereitungskurse, wie zum Beispiel: vwu.at .

VWU (Vorstudienlehrgang) ist ein Sprachkurs, der nur Universitätsstudenten zur Verfügung steht. Man kann sich nur dafür bewerben, wenn man bereits zu einem Universitätsstudiengang zugelassen ist, aber noch keine C1-Sprachprüfung abgelegt hat, um das Semester im Studiengang beginnen zu können. 

Es handelt sich um einen kostenpflichtigen Intensivkurs, was bedeutet, dass Sie während des Unterrichts täglich 4 Stunden persönlich anwesend sein müssen. 

Im Rahmen des Kurses müssen Sie drei Teilprüfungen und eine Abschlussprüfung (EPD) bestehen. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Sprachzertifikat, das von Universitäten anstelle der C1-Prüfung anerkannt wird. Achtung! Dieses Sprachzertifikat ist nur von Universitäten in Wien akkreditiert und wird von Universitäten in Deutschland oder anderen Ländern nicht anerkannt! Das Niveau des EPD liegt zwischen B2 und C1 und entspricht nicht der EU-Einstufung (A1/2, B1/2, C1/2).

Neben Deutsch gibt es noch weitere Vorbereitungskurse, die jedoch für Studierende aus EU-Mitgliedstaaten nicht zugänglich sind.

Als Kursteilnehmer der VWU erhalten Sie einen Studierendenausweis mit dem Vermerk „Student mit Sonderstatus“. Damit können Sie eine studentische Krankenversicherung abschließen, die Universitätsbibliothek, Gebäude, den Universitätsdrucker usw. nutzen und ermäßigte Eintrittskarten in Museen erwerben. Sie sind jedoch nicht berechtigt, ein Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr zu kaufen. 

Unterkunft

Es empfiehlt sich, dies im frühen Frühling, beispielsweise im Februar, zu tun, da die Plätze schnell vergeben sind. Man kann das Dokument, das seine Zulassung belegt, später bei der Bewerbung hochladen. Zusätzlich dazu und seinem Personalausweis kann jedoch auch ein Einkommensnachweis seiner Eltern verlangt werden. Daher ist es ratsam, sich frühzeitig mit allen notwendigen Formalitäten auseinanderzusetzen.

Nach dem Einzug muss man einen Meldezettel beantragen. Das Antragsformular erhält man in der Regel am Tag des Einzugs an der Rezeption. Dort wird Ihnen auch geholfen, herauszufinden, wo Sie die Unterlagen innerhalb von 3 Tagen ausfüllen können.

In Wien sind die Studentenwohnheime nicht an die Universität angeschlossen, sondern werden von separaten Unternehmen betrieben. Daher müssen Sie sich separat um eine Unterkunft bewerben. Jedes Unternehmen hat eine eigene Website, auf der Sie alle Informationen zu Zimmern und Preisen finden und in der Regel ein Formular ausfüllen müssen, um sich für das jeweilige Wohnheim zu bewerben.

Größere Unternehmen, die in Wien tätig sind, verfügen im Durchschnitt über mehr als 10 Gebäude, die über die ganze Stadt verteilt sind; die Preise variieren je nach Unternehmen und Standort.

Es besteht die Möglichkeit, zwischen Einzel- und Doppelzimmern zu wählen, wobei letztere günstiger sind. Es ist jedoch schwierig, einen Durchschnittspreis anzugeben; die monatlichen Kosten können je nach Bedarf zwischen 280 und 800 Euro variieren. Die meisten Schlafsäle kosten zwischen 300 und 500 Euro. Die beliebtesten sind:

ÖJAB: https://www.oejab.at/en/students/dormitories?city=wien&gclid=Cj0KCQjw–GFBhDeARIsACH_kdbIF19ijOXQBy01AZrW8X2XTa0-Ym1viMVGJGCF5oBLAWFZ9FtrQ6UaArDVEALw_wcB

STUWO: https://www.stuwo.at/en/dormitories/vienna/

WIHAST: https://www.wihast.at/wiener-studentenheime/

Home4Students: https://www.home4students.at/wohnheime-ubersicht/wohnheime-wien

Akademikerhilfe: https://www.akademikerhilfe.at/de/studentenheime

Neben den großen Unternehmen lohnt sich auch ein Besuch der kleineren Studentenwohnheime, da es in der Stadt viele davon gibt.

Bei genauerer Betrachtung finden Sie eine vollständige Liste der Wiener Studentenwohnheime unter unser Webseite.

Neben Studentenwohnheimen ist die Untermiete eine beliebte Alternative für Studierende. Bei der Anmietung einer Wohnung ist eine Kaution in Höhe von zwei bis drei Monatsmieten fällig, zuzüglich einer Ablöse, falls der Vormieter bestimmte Möbelstücke (Küchenmöbel, Sofa, Einbauschrank etc.) zurückgibt. Wurde der Vertrag über einen Makler abgeschlossen, muss dieser zusätzlich eine Provision zahlen. Es gibt diverse Websites und Facebook-Gruppen zur Wohnungssuche (Vorsicht vor Betrügern!), darunter auch provisionsfreie Angebote. Da das Angebot häufig wechselt, lohnt es sich, aufmerksam zu sein und frühzeitig, spätestens im Sommer, mit der Wohnungssuche zu beginnen. 

Eine Alternative zwischen Studentenwohnheim und Mietwohnung ist der Einzug in eine Wohngemeinschaft (WG), die oft sogar günstiger ist als die billigsten Studentenwohnheime. Solche Gemeinschaften findet man auf Websites und in Facebook-Gruppen. Alternativ kann man sich auch mit Freunden eine Wohnung teilen.

Első lépések kiköltözés után

Der Meldezettel ist im Prinzip dasselbe wie die Meldebescheinigung. Er wird vom Kreisamt ausgestellt, bei dem Sie sich innerhalb von drei Tagen nach Ihrem Einzug anmelden müssen. Normalerweise erhalten Sie das notwendige Dokument vom Wohnheim oder vom Vermieter, Sie können es aber auch unter folgendem Link finden: 

https://www.wien.gv.at/verwaltung/meldeservice/pdf/meldezettel.pdf

Es gibt zwei Möglichkeiten: Hauptwohnsitz oder Nebenwohnsitz. Wir können selbst entscheiden, welche wir bevorzugen; jede hat ihre Vorteile. Wenn wir beispielsweise ein Auto besitzen und es in Österreich nutzen möchten, ist der Nebenwohnsitz empfehlenswert, da die Polizei uns nicht bestrafen kann. Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen dürfen im Ausland nur einen Monat lang gefahren werden. Übrigens gibt es auch in Ungarn ein entsprechendes Gesetz. Daher ist Vorsicht geboten, wenn wir zu Hause ein Auto mit österreichischem Kennzeichen fahren! Der größte Vorteil des Hauptwohnsitzes besteht darin, dass man selbst entscheiden kann, ob man in Österreich Anspruch auf verschiedene Sozialleistungen und Wohngeld hat.

Das Verfahren ist schnell und kostenlos. Neben dem bereits erwähnten Dokument benötigen Sie lediglich Ihren Personalausweis. Die Liste der Bezirksämter finden Sie hier: https://www.wien.gv.at/verwaltung/meldeservice/stellen.html

Anschließend müssen Sie die Registrierungsbescheinigung besorgen.

Wer länger als vier Monate in Österreich bleiben möchte, muss sich bei der zuständigen Behörde anmelden. Da es dort zu Semesterbeginn sehr voll ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig einen Termin zu vereinbaren. 

Was Sie mitbringen müssen + Kopien von dem, was Sie zurücklassen werden:

  • Personalausweis
  • Meldezettel 
  • Studienbestätigung
  • Dokumente, die ausreichende finanzielle Mittel belegen (man möchte wissen, ob Sie Ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können; es empfiehlt sich, dies von Ihren Eltern bestätigen zu lassen). Diese Dokumente werden sonst oft nicht verlangt.
  • Versicherungsnachweis (hierfür genügt eine EU-Versicherungskarte, oder auch Ihre häusliche Krankenversicherungskarte wird akzeptiert)

Der gesamte Vorgang kostet etwa 30 €. Die Meldung ist obligatorisch, und wer dies nicht fristgerecht tut, muss mit einer hohen Strafe rechnen.

Mehr Information findet man auf dieser Webseite:

https://www.wien.gv.at/amtshelfer/dokumente/aufenthalt/ewr/bescheinigungen/studierender.html

Wiens öffentlicher Nahverkehr ist hervorragend, was unter anderem durch Pünktlichkeit und Sauberkeit belegt wird. Verantwortlich dafür ist die Wiener Liniengesellschaft, die alle Verkehrsmittel betreibt: die unzähligen Straßenbahnen, Busse, die Schnell- und Lokalbahn und natürlich die U-Bahnlinien, von denen derzeit die sechste gebaut wird.

Sie können eine Kombikarte für beides erwerben, die Studierende zum ermäßigten Preis erhalten: Online (WienMobil) kostet sie 75 €, im Büro 78 €. Die Karte ist fünf Monate, also ein Semester, gültig. Für die zwei Sommermonate benötigen Sie eine separate Monatskarte, die ebenfalls für Studierende zum Vorteilspreis von 29,50 € erhältlich ist.

Ein Einzelticket kostet 2,40 €, in der App (WienMobil) 1,20 €; alle anderen Preise finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.wienerlinien.at/web/wiener-linien/tickets Es lohnt sich definitiv nicht, mit dem Ausweis zu protzen, da die Strafe bei über 100 € beginnt. Fahrkarten sind am Automaten sowie persönlich in den Büros der größeren U-Bahn-Knotenpunkte erhältlich. Fahrkarten können dort gegen eine geringe Gebühr (3 € für den Ausdruck) oder online über die Wiener Linien App erworben werden.

Zusätzlich zu den oben genannten Tipps empfiehlt es sich, die beiden Apps WegFinder und Quado herunterzuladen. Diese helfen Ihnen, sich in der Stadt zurechtzufinden und schnell und einfach von A nach B zu gelangen. Die U-Bahn fährt sehr häufig, auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen, und zwar alle 20–30 Minuten. Unter der Woche kommen Sie problemlos nach Hause, da es spezielle Nachtbusse gibt.

Für Pendler aus Sopron könnte sich die ÖBB-Vorteilscard lohnen. Sie muss nur einmal gekauft werden und bietet anschließend Ermäßigungen auf Bahntickets. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.oebb.at/de/tickets-kundenkarten/kundenkarten/vorteilscard/alle-vorteilscards 

Ungarische Regeln:

Der zuvor für alle Studierenden in Ungarn geltende abhängige Status wurde Ende April 2007 abgeschafft. Gemäß den Bestimmungen des ungarischen Hochschulgesetzes haben nun nur noch Studierende ungarischer Hochschulen Anspruch auf individuelle Sozialversicherungsleistungen. 

Ungarische Studierende, die an ausländischen Hochschulen studieren, können die Leistungen der ungarischen Krankenversicherung gegen Gebühr weiterhin in Anspruch nehmen. 


Wer keinen Anspruch auf persönliche Gesundheitsversorgung hat, muss einen monatlichen Beitrag zur Krankenversicherung in Höhe von 11.800 HUF entrichten. Dieser Beitrag ist direkt bei der für den Wohnort zuständigen NAV(APEH)-Niederlassung zu melden und zu begleichen. Die Zahlung kann auch von einem Familienmitglied geleistet werden; eine persönliche Abwicklung ist nicht erforderlich.

Bei gültiger ungarischer Krankenversicherung kann die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bei der örtlichen OEP-Kundenstelle beantragt werden. Diese berechtigt zur Notfallversorgung in EU-Mitgliedstaaten, einschließlich Österreich. Weitere Informationen finden Sie auf der OEP-Website.

Achtung! Sie können den Zuschuss für Gesundheitsleistungen nur dann in Anspruch nehmen, wenn Sie einen festen Wohnsitz in Ungarn haben! 

Alle weiteren Informationen findet man auf der NEAK-Website: https://www.neak.gov.hu/felso_menu/lakossagnak/ellatas_magyarorszagon/jogosultsag_az_ellatasra/az_egsszsegbiztositas_szolgaltatasaira_jogosultak/egeszsegugyi_szolgaltatasi_jarulekfizetes/egeszsegugyi_szolgaltatasi_jarulek

Österreichische Regeln:

Das österreichische Krankenversicherungssystem unterscheidet sich von dem in Ungarn. Während in Ungarn der Staat die Krankenversicherung übernimmt, müssen Sie in Österreich eine private Krankenversicherung bei verschiedenen Versicherungsunternehmen abschließen. Das bekannteste dieser Unternehmen ist die ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse); die folgenden Informationen beziehen sich ausschließlich auf sie. 

Es gibt eine Studentenversicherung. Wichtig zu wissen ist, dass sie selbstfinanziert ist und nur für die Dauer des Studiums gilt. Der Beitrag beträgt aktuell 73,48 Euro pro Monat und ist vom Studierenden selbst zu zahlen. (Für Angestellte wird er vom Bruttogehalt abgezogen.) 

Zum Abschluss eines Versicherungsvertrags benötigen Sie: den Meldezettel (die österreichische Adresskarte), das aktuelle Studienblatt/Studienbescheinigung (Nachweis des österreichischen Studentenstatus), einen Personalausweis und das ÖGK-Datenblatt, das Sie von deren Website herunterladen können. 

Alle Informationen zu dieser Versicherung finden Sie unter folgendem Link: https://www.gesundheitskasse.at/cdscontent/?contentid=10007.868713

Sie können die Versicherung auch online beantragen, dies erfordert jedoch einen ID-Austria-Benutzer, über den Sie weiter unten mehr erfahren können.

Wichtig: Eine neu abgeschlossene österreichische Studentenversicherung berechtigt nicht automatisch zum Bezug einer Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) (mit der Sie beispielsweise während Ihres Aufenthalts in Ungarn die notwendigen Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen können). Voraussetzung hierfür ist, dass Sie in den letzten fünf Jahren vor Ausstellung der Karte mindestens ein volles Jahr in Österreich versichert waren, davon mindestens 180 Tage im letzten vollen Kalenderjahr vor Ausstellung der Karte. Sollten Sie diese Voraussetzungen nicht erfüllen, werden auf der Rückseite Ihrer elektronischen Krankenversicherungskarte (TAJ-Karte) im Abschnitt „Europäische Krankenversicherungskarte“ anstelle Ihrer persönlichen Daten Sternchen (***) angezeigt.


Die Zahlung muss innerhalb der ersten 15 Tage eines jeden Monats erfolgen! Im Falle des Zahlungsverzugs werden Verzugszinsen erhoben, und das Konto bleibt zwei Monate lang geöffnet, nach deren Ablauf die Versicherung erlischt.

Weitere Informationen zur Zahlungsfrist und den Umständen der Beendigung der Versicherung finden Sie unter folgendem Link:  https://www.gesundheitskasse.at/cdscontent/load?contentid=10008.751798&version=1705494294

ACHTUNG! Am Ende jedes Studienjahres müssen Sie die Fortsetzung Ihres Studiums bestätigen! Dies kann auch per E-Mail erfolgen: sv@wgkk.at (Betreff: Meldung der Fortsetzung des Studiums, bitte fügen Sie das aktuelle Studienblatt und die Studienbescheinigung bei und geben Sie Ihren Namen und Ihre Versicherungsnummer an, die auf Ihrer E-Card steht).

Wenn einer Ihrer Elternteile in Österreich Steuern zahlt, können Sie sich in dessen Versicherung mitversichern und sind somit bis zum 27. Lebensjahr kostenlos versichert. Die verschiedenen Bedingungen hierfür finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.gesundheitskasse.at/cdscontent/?contentid=10007.870502&portal=oegkportal

Wenn Sie einen günstigen Telefon- oder Internetanschluss (z. B. für eine österreichische Telefonnummer) abschließen möchten, empfehlen wir die Pakete von Spusu. 10€ erhält man 30 GB Internet und 1000 Gesprächsminuten.

Weitere Informationen: https://www.spusu.at/

Für Studierende (insbesondere für uns ungarische Studierende, da Ungarn EU-Mitglied ist) sind die Angebote von EDUCOM für Universitätsstudenten sehr günstig. Das günstigste davon kostet 6pro Monat 550 Minuten/SMS in Österreich und der EU sowie 5,5 GB mobiles Internet, das Sie im Ausland (d.h. zu Hause) nutzen können.

Weitere Informationen: https://www.educom.at/

Mehrere Möglichkeiten:

https://www.iamstudent.at/blog/studententarife-handy-internet-tv/

ID-Austria ist wie unser Kundenportal, es vereinfacht die Online-Verwaltung erheblich und lohnt sich, es zu nutzen, wenn Sie umziehen. 

Alles Wissenswerte über ID-Austria findet man hier. Hier

Wie beantrage ich ID-Austria? Um ein gültiger Nutzer von ID-Austria zu werden, müssen Sie einen Termin bei der Polizeistation vereinbaren (genau wie bei der Beantragung einer E-Card, z. B. einer TAJ-Karte). Hier kann man Termin buchen.

Danach müssen Sie nur noch sicherstellen, dass Sie die folgenden Dokumente zu Ihrem Termin mitbringen: 

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Ausweisfoto (falls Sie bereits auf der Polizeiwache waren, um eine elektronische Karte anfertigen zu lassen und bereits ein Ausweisfoto mitgebracht haben, brauchen Sie jetzt keins mehr mitzubringen)
  • Meldezettel

Alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.oesterreich.gv.at/id-austria/registrierungsbehoerden.html

Finanzielles

Die Lebensmittelpreise ähneln oft denen in der Heimat, der Unterschied liegt beim Fleisch, das in Österreich teurer ist. Auch Dienstleistungen sind teurer und kosten ein Vielfaches dessen, was man in Ungarn gewohnt ist. Die Miete liegt durchschnittlich zwischen 300 und 600 € pro Monat, sodass man monatlich etwa 500 bis 900 € zum Leben einplanen sollte. (Dies hängt stark vom Preis des Wohnheims/der Wohnung ab!) Eine Semesterkarte für den öffentlichen Nahverkehr kostet 75 € und ist fast unerlässlich. Die österreichische Krankenversicherung kostet etwa 70 €. Wie viel man letztendlich ausgibt, hängt aber auch stark davon ab, wie oft man nach Hause fährt, wie viel man für andere Programme ausgibt und wo man einkauft. Wer in einem günstigen Zweibettzimmer wohnt und seine Ausgaben so weit wie möglich reduziert, kann bis zu 400 € sparen., aber das ist natürlich eher die Ausnahme.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich als Student etwas dazuzuverdienen. Viele Studentenjobs basieren auf Honorarbasis. Dabei handelt es sich um Gelegenheitsjobs, bei denen der Student als Privatperson eine Rechnung ausstellt, ab der Steuern ab einem bestimmten Betrag fällig werden.
Dies gilt nicht für gemeldete Studentenjobs. Der Mindeststundenlohn beträgt 7–8 €, der Durchschnitt liegt bei 10–11 € (nehmen Sie keine Arbeit darunter an). Wenn der Arbeitgeber 13–15 € zahlt, ist das sehr gut. Wir empfehlen in der Regel Jobs mit einem Stundenlohn über 10 €.

Ein Unternehmen kann sich auf verschiedene Weise bewerben:

Geringfügig (steuerfrei) – hier müssen Sie etwa 10 Stunden pro Woche arbeiten und maximal 551,10€pro Monat verdienen. Bis zu diesem Betrag ist das Einkommen steuerfrei, allerdings ist keine Krankenversicherung inbegriffen; diese deckt nur Arbeitsunfälle ab. 

Teilzeit – eine Beschäftigung mit mehr als 15 und weniger als 38,5 Stunden, die über der Geringfügig-Grenze liegt. Hier können Sie in der Regel zwischen 376,27 und 1000 Euro monatlich verdienen. Übersteigt das Jahreseinkommen 12.816 Euro, sind Sie steuerpflichtig.

https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/Teilzeitbeschaeftigung_-_Begriff.html#:~:text=Teilzeitbesch%C3%A4ftigung%20liegt%20vor%2C%20wenn%20die,w%C3%B6chentliche%20Normalarbeitszeit%20im%20Durchschnitt%20unterschreitet.

Vollzeit – 40 Stunden. Zum Beispiel im Büro: 8,5 Stunden von Montag bis Donnerstag, 4,5 Stunden am Freitag, aber die Aufteilung kann auch anders sein.
In Österreich gibt es gesetzlich 12 Jahresgehälter plus 2 weitere. Das 13. ist das „Urlaubsgeld“ und das 14. das „Weihnachtsgeld“. Das durchschnittliche Gehalt in Wien liegt bei etwa 1.600 € netto (ca. 2.000 € brutto) – ausgezahlt in 14 Raten pro Jahr. 

Es gibt diverse Plattformen und Websites, auf denen man zahlreiche Jobangebote für Studierende findet. Dabei handelt es sich meist um Teilzeit- bzw. befristete Stellen. Zu diesen Seiten gehören beispielsweise:

Schwarzes Brett: https://schwarzesbrett.oeh.ac.at/jobs/

Stepstone.at: https://www.stepstone.at/

Hokify: https://hokify.at/

Jooble: https://at.jooble.org/

Mehrere Unternehmen bieten auch Apps an, die die Jobsuche erleichtern (sie benachrichtigen Sie, sobald eine passende Anzeige veröffentlicht wird). Studierende werden häufig für Jobs im Catering, im Gastgewerbe oder auch als Garderobenassistenten für verschiedene Veranstaltungen gesucht.

Das beliebteste Programm für Studierende ist zunächst das Studienbeihilfe-Programm.

Wenn Sie eines der folgenden Kriterien erfüllen, können Sie Studienbeihilfe beantragen. (Wichtig: Sie müssen nicht alle unten aufgeführten Kriterien erfüllen, eines genügt!)

  • Mindestens ein Elternteil von Ihnen besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft.
  • Mindestens einer Ihrer Elternteile arbeitet in Österreich und zahlt Steuern an den österreichischen Staat.
  • Sie besitzen ein österreichisches Abitur
  • Sie arbeiten seit mindestens drei Monaten neben Ihrem Studium 15 Stunden oder mehr pro Woche.

Sie können Ihren Antrag online oder in Papierform einreichen. Für die Online-Bewerbung benötigen Sie ID-Austria (das österreichische Kundenportal), über das Sie oben mehr erfahren können. 

Die Abgabefrist für das Wintersemester ist vom 20. September bis 15. Dezember, für das Sommersemester vom 20. Februar bis 15. Mai.

Für eine gültige Einreichung benötigen Sie Ihre eigene Geburtsurkunde sowie die Geburtsurkunden aller Ihrer Geschwister in deutscher oder englischer Sprache (Englisch ist bereits enthalten). Sie müssen das Formular ausfüllen. Hier kann das Dokument heruntergeladen werden. (Wenn Sie es online anfordern, müssen Sie es nicht ausdrucken und ausfüllen, sondern nur das Online-Formular.) Sie benötigen außerdem jährliche Einkommensbescheinigungen von beiden Elternteilen/Erziehungsberechtigten in deutscher Sprache.

Auf dieser Seite finden Sie alles über Studienbeihilfe: 

https://www.stipendium.at/stipendien/studienbeihilfe

Familienbeihilfe

Wenn Sie lediglich im Ausland studieren und Ihre Eltern zu Hause arbeiten, erhalten Sie weiterhin die Förderung. Die Förderung wird jedoch gestrichen, wenn der Student nach dem zweiten Semester nicht 16 Leistungspunkte erreicht hat! 

Alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link: 

https://www.oesterreich.gv.at/themen/familie_und_partnerschaft/familienbeihilfe/Seite.080712.html#Studienerfolg

Társaság, bulik

Wien bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen Wochenendtrip oder um eine bestandene Prüfung zu feiern. Wer das Wiener Nachtleben erleben möchte, hat die Wahl zwischen vielen Clubs in der ganzen Stadt. Nachfolgend sind einige der beliebtesten aufgeführt:

A-Dance Club

Praterdome

U4-Diskothek

Loco

Volksgarten

Pallfy club

Achtung! In manchen Clubs ist der Mindestalter 21 Jahre!

Der Verein Ungarischer Studierende (MDE-VUS oder MDE) organisiert regelmäßig das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen, die eine großartige Gelegenheit bieten, ungarische Studenten in Wien kennenzulernen. Ob es nun die Erstsemestereinführung, ein gutes Beer-Pong-Spiel, die beliebten geselligen Abende oder der Höhepunkt des Frühlings, die Studententage, sind. Können die Gruppen der MDE-VUS auf Facebook helfen.

Da viele Ungarn in Wien und in ganz Österreich studieren, gibt es viele Gruppen auf Facebook, die sich meist auf bestimmte Universitäten konzentrieren. Auf diesem Link findet ihr sie. Es empfiehlt sich, diesen Gruppen so bald wie möglich beizutreten, wenn der Student sicher ist, dass er sein Studium im Ausland fortsetzen möchte, da er hier sogar Kollegen aus der Branche kennenlernen kann! Die Mitglieder dieser Gruppen sind sehr hilfsbereit; bei Fragen findet sich immer jemand, der antwortet!

Sportbegeisterte finden an der Universität für Körpererziehung Wien verschiedene Kurse mit Ermäßigung für Studierende. Die Anmeldung erfolgt mit der Matrikelnummer. Es gibt jedoch Ausnahmen: Studierende der medizinischen Fakultät haben beispielsweise keinen Vertrag mit der USI, daher erhalten sie keine Ermäßigung. 

Weitere Informationen zu den Angeboten und zur Bewerbung:

 https://www.usi.at/de/kursanmeldung/wichtige-informationen-zur-kursanmeldung/

In Wien haben Sie die Möglichkeit, verschiedenen ungarischen Volkstanzgruppen beizutreten, wie zum Beispiel: Kulturverein Délibáb. Der Kulturverein organisiert außerdem mehrmals im Jahr Tanzveranstaltungen für Volkstanzliebhaber.

Abgesehen von der Tatsache, dass das MDE am zweiten Tag der kostenlose Einführungsveranstaltungsreihe eine Stadtrallye veranstaltet, bei der man die Stadt kennenlernen kann. Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, Wien zu erkunden. Neben dem MDE und den Universitäten organisieren auch andere Organisationen Veranstaltungen für Studierende. Hier sind zwei Beispiele:

Kostenlose Stadtrundfahrt: Wer Wien kennenlernen und mit Ausländern in Kontakt treten möchte, hat auf dieser Plattform die Möglichkeit dazu. Hier organisieren Freiwillige geführte Stadtrundgänge. Die Touren sind kostenlos, und am Ende kann man selbst entscheiden, ob man Trinkgeld geben möchte.

https://www.guruwalk.com/vienna?pro=true&ref_campaign=15204572325_1421_destinos_vienna_en_free-walking-tour-vienna-b_129525154237_pf00&ref=deea1f3qdwm8ly4fejra&pf=pf00&gad_source=1&gbraid=0AAAAADMAfcWhjiLFnaeB6w_C6HHFVnRcX&gclid=CjwKCAjw1NK4BhAwEiwAVUHPUPD9KiybG1e1UpARUB0ofldb81kCj-AvYXtTxSKKdpFRPGi1cXwB-RoCxHsQAvD_BwE

Xperience: Diese App zeigt dir, welche Veranstaltungen andere organisieren. Wenn dich etwas interessiert, kannst du daran teilnehmen und so neue Leute kennenlernen. Du kannst sogar selbst eine Veranstaltung organisieren, zu der sich andere anmelden und kommen können.  https://xperience.social/de/app/ 

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